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Einsatz digitaler Highspeed-Kameras bei der markenbasierten 2D- und 3D-Punktbestimmung in Sicherheitsversuchen der Automobilindustrie unter Verwendung photogrammetrischer Verfahren (2007)

Einsatz digitaler Highspeed-Kameras bei der markenbasierten 2D- und 3D-Punktbestimmung in Sicherheitsversuchen der Automobilindustrie unter Verwendung photogrammetrischer Verfahren (2007)

Team:  Karsten Raguse
Jahr:  2007
Laufzeit:  03.2002- 04.2004
Ist abgeschlossen:  ja

 
Ansprechpartner:  Manfred Wiggenhagen, Karsten Raguse

Hintergrund und Ziel

Im Rahmen von Sicherheitsversuchen in der Automobilindustrie stellt die Optische Messkette eine komplexe Verkettung von verschiedensten Verfahren im Rahmen der Auswertung dar. Unsicherheiten bzw. Ungenauigkeiten pflanzen sich in dieser Kette fort. Um ein Qualitätskriterium für die gesamte Optische Messkette zu bekommen, werden in diesem Projekt die einzelnen Komponenten dieser Kette genauer untersucht und es werden Kriterien für die Qualität der durchgeführten Messungen bestimmt.

Aufgabe und Methoden

Im ersten Teil des Projektes wird eine praxisgerechte Standardprozedur zur Kalibrierung der eingesetzten Kameras entwickelt. Das Ziel dieser Entwicklung ist die Normierung für die Kamerakalibrierung. Im Rahmen dieses Teils werden einzelne qualitätsrelevante Einflüsse auf die Kamerakalibrierung näher untersucht und ihre Einflüsse auf die Messqualität bestimmt. Sodass jede durchgeführte Kalibrierung anhand der Anforderungen der Normierungskriterien überprüft und bewertet werden kann.Im zweiten Teil wird die entwickelte Norm in die Messkette integriert. Dabei wird die Kameramodellierung in Bezug auf Genauigkeit und Umfang auf die benötigten Elemente im Rahmen der Highspeed-Analyse angepasst. Zu diesem Zweck sollen im dritten Teil des Projektes Analysewerkzeuge zur Verfügung gestellt werden, die die Qualität der optischen Messkette überwachen. Somit wird eine stetige qualitätssichernde Beurteilung der Ergebnisse ermöglicht.