Absolventenfeier der Fakultät 2026

© FBG/Emil Eichinger
Die Abschlussjahrgänge 2025, 2000 und 1975 bei der Absolventenfeier im Januar 2026.

Im nahezu vollbesetzten Audimax feierte die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie am 17. Januar 2026 mit ihren Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahrgangs 2025. In diesem Jahr wurde ein besonderer Brauch an der Fakultät 25 Jahre alt: Seit 2001 werden auch die Jubilarinnen und Jubilare eingeladen, die 25 und 50 Jahre vorher ihren Abschluss an der Fakultät erworben haben. In diesem Jahr waren das die Jahrgänge 2000 und 1975.

Nach der Begrüßung von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Müller und dem Dekan, Prof. Dr.-Ing. Christian Heipke, überbrachte Bürgermeister Thomas Hermann die Glückwünsche der Landeshauptstadt Hannover. Alle drei gratulierten den Absolventinnen und Absolventen und betonten, dass sie nun auf ihrem weiteren Lebensweg Botschafter der Fakultät, der LUH und auch der Stadt Hannover seien.

Leicht futuristisch mutete der Titel des Festvortrags an. Prof. Dietmar Kracht, Geschäftsführender Vorstand des Laserzentrum Hannover e. V. (LZH), stellte unter dem Titel „Bauen mit Lasertechnologie – Anwendungen für Erde, Mond und Mars“ verschiedene Beispiele aus der aktuellen Forschung vor. Neben praxisnahen Anwendungen wie dem Einsatz von Lasern in der Unkrautbekämpfung, geht es am LZH auch hoch hinaus: Demnächst wird ein Lasersystem auf den Mond geschickt, um zu erkunden, ob Laser vor Ort Mondstaub zu Baumaterial umwandeln können, was einer Besiedlung des Mondes zugutekommen könnte.

Im Anschluss an den Festvortrag erhielten die Absolventinnen und Absolventen Ehrenurkunden von den Prüfungsausschussvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Uwe Haberlandt und Prof. Müller sowie von Dekan Prof. Heipke. Auch die Jubilarinnen und Jubilare wurden geehrt. In diesem Jahr konnten zwei Geodäten und ein Bauingenieur bei der Absolventenfeier ihre goldene Promotion begehen.

Für besondere Leistungen im Studium oder für ihr Engagement in der Fachschaft wurden dann anschließend Preise verschiedener Preisstifter vergeben. Prädekan Prof. Dr.-Ing. Martin Achmus, der die Preise der Victor Rizkallah-Stiftung überreichte, brachte es auf den Punkt: Alle Absolventinnen und Absolventen hätten mit dem Abschluss ihres Ingenieurstudiums ein „dickes Brett gebohrt“, aber diejenigen, die „besonders schöne Löcher gebohrt“ hätten, sollten jetzt auch mit einem Preis dafür belohnt werden.

Die Absolventenfeier klang mit einem Sektempfang im Lichthof des Hauptgebäudes aus. Am Abend feierten die Absolventinnen und Absolventen sowie Fakultätsmitglieder und Gäste dort beim traditionellen Winterball weiter, der vom Fachrat Bau- und Umweltingenieurwesen organisiert wird.

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