Beteiligt sind zudem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Eötvös-Loránd University, der Sorbonne University, der KU Leuven, des French National Centre for Scientific Research, des Institut de Physique du Globe de Paris sowie der University of Ljubljana.
Gemeinsam arbeiten sie daran, neben der Bewertung vulkanischer Gefahren und der Risikominimierung auch die kritischen Rohstoffe zu untersuchen, die Magmen liefern. Diese Rohstoffe sind von höchster wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Im Rahmen des Projekts werden Verfahren des Machine Learnings zur Untersuchung von Magmen entwickelt, neuartige petrologische Daten mittels modernster analytischer Verfahren gesammelt sowie die rechnergestützte Strömungsdynamik und atomistische Simulationen weiterentwickelt. Es werden auch Anwendungen der generativen künstlichen Intelligenz (KI) in der Petrologie des magmatischen Gesteins untersucht. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden sich in umfassenden Schulungen und in der Forschungsarbeit mit Fallstudien in hochgefährdeten Vulkangebieten und wichtigen Standorten von Lagerstätten kritischer Rohstoffe beschäftigen.
Weitere Informationen:
Eine Übersicht über das Projekt findet sich auf der Webseite www.realise-dn.eu , wo sich auch Details zu den 15 Doktorandenstellen finden.