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DFG-Förderatlas: Spitzenplatz für Geodäsie und Geoinformatik

DFG-Förderatlas: Spitzenplatz für Geodäsie und Geoinformatik

Die Geodäsie und Geoinformatik der Leibniz Universität Hannover hat den 1. Platz im Forschungsfeld Geophysik und Geodäsie im Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erreicht. Mit einem Bewilligungsvolumen von 5,6 Mio € in den Jahren 2017 bis 2019 liegt die Leibniz Universität klar vor den Universitäten Bonn (3,8 Mio €) und Kiel (3,7 Mio €). Wesentlich tragen unter anderem ein Sonderforschungsbereich und zwei Graduiertenkollegs zu diesem Erfolg bei.

Im Förderatlas fasst die DFG seit nunmehr 30 Jahren Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung zusammen. Das Ranking erfasst den Drittmittelerfolg bei der DFG, der Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) des Bundes und des Programms Horizon 2020 der Europäischen Union. Der aktuelle Förderatlas bezieht sich auf die Jahre 2017 bis 2019.

An der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie haben insgesamt vier forschungsstarke Institute ihren Schwerpunkt im Bereich "Geodäsie und Geoinformatik": das Geodätische Institut, das Institut für Erdmessung, das Institut für Kartographie und Geoinformatik sowie das Institut für Photogrammetrie und GeoInformation. Zu den größten DFG-Programmen im Berichtszeitraum des Förderatlas zählen der SFB 1128: Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren - Modellierung, Geo-Metrologie und zukünftige Technologie (geo-Q) sowie das Graduiertenkolleg i.c.sens.

Die erfolgreiche Forschung in diesen Programmen konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mittlerweile fortsetzen: Das Graduiertenkolleg i.c.sens wurde verlängt. Zudem bewilligte die DFG im Bereich Geodäsie den neuen SFB 1464 TerraQ. Gleichzeitig konnte die Fakultät auch im Bereich "Bauingenieurwesen" mit dem SFB 1463 Offshore-Megastrukturen und dem Internationalen Graduiertenkolleg 2657: Methoden der Numerischen Mechanik in höheren Dimensionen weitere herausragende Programme einwerben. 

Insgesamt hat die Leibniz Universität Hannover mehr als 153 Millionen Euro an Drittmittteln von 2017 bis 2019 erhalten. Besonders in ihren Forschungsschwerpunkten wie  Produktionstechnik (Maschinenbau) sowie Physik mit dem Schwerpunkt Optik und Quantenoptik. In den Ingenieurwissenschaften insgesamt sichert sich Hannover einen hervorragenden achten Platz im Ranking direkt hinter der TU München.

Im Bereich außerhalb der DFG-Projektförderung erzielt die Leibniz Universität Hannover in der Förderung durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ein besonders gutes Ergebnis. Mit rund 16 Millionen Euro Bewilligungssumme liegt die LUH hier auf Platz 4. In diesem Programm werden Forschungskooperationen mit der Wirtschaft (überwiegend kleine und mittlere Unternehmen) gefördert.

(Quelle: DFG, Presseinformation LUH)

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